3022 Kilometer durch das Outback
42 Teams aus der ganzen Welt
1 Ziel Team Challenge

Nach 7 Tagen und 3022 km sind wir erfolgreich in Adelaide angekommen!

Renndaten

60 km/h

Durchschnittsgeschwindigkeit

3022 km

zurückgelegte Distanz

3022 km

Volle Renndistanz

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Seht hier was unsere Begleiter Julia und Sabine von Covestro mit uns erleben!

Auf Edison wird ein Tagebuch über unsere Erlebnisse veröffentlicht

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07.08.17Seefracht ist unterwegs

Am 04.08.2017 hat sich unser 40 Fuß Reefer-Seecontainer auf den Weg nach Australien gemacht. Ein solcher Seecontainer hat übrigens Innenmaße von ca. 12 m x 2,3 m x 2,6 m. Da passt also eine ganze Menge rein!

Inhalt

Den Platz brauchten wir aber auch, denn wir haben alles mit nach Australien genommen! Der wohl größte Inhalt im Seecontainer war unser über 6 m langer Anhänger. Neben ihm hatten wir Werkzeug, Campingequipment und Ersatzteile dabei. Die wohl wichtigste Fracht war jedoch unsere Racer-Batterie.

Batterie

Der Transport von Batterien mit dem Flugzeug ist sehr schwierig bis quasi nicht möglich. Man muss sehr viele Besonderheiten beachten und Regularien einhalten. Darum haben wir uns entschieden unsere Batterie per Seefracht nach Australien zu bringen. Für diesen Zweck war unser Container auch temperiert. Außerdem war die Batterie im Seecontainer nochmals in einer speziellen Box verpackt.

30.08.17Luftfracht hebt ab

Um in Deutschland noch möglichst viel Zeit zu haben unseren Huawei Sonnenwagen zu testen, haben wir uns dazu entschlossen diesen per Luftfracht nach Australien zu bringen. Neben unserem Sonnenwagen war auch noch weiteres Equipment in der extra für uns gebauten Transportbox vorhanden. Unsere Transportbox für die Luftfracht hat übrigens Abmaße von 4,7 m x 2,1 m x 1,7 m.

Transportbox

Die Transportbox, in der unser Huawei Sonnenwagen und weiteres Equipment per Luftfracht transportiert werden, ist eigens für uns konstruiert worden. Unser Sonnenwagen passt auf den Millimeter genau rein und bietet in allen übergebliebenen Ecken noch Platz für andere Teile. So hat die Kiste unter anderem eine riesige Schublade.

Reise nach Australien

Von unserem Verpacker Anton Klein GmbH in Hennef ging es als erstes nach Amsterdam. Dort wurde unsere Transportbox in den Flieger verladen und zunächst nach Kuala Lumpur gebracht. Von da aus ging es nach Sydney. Über Adelaide führte der Weg dann direkt nach Darwin – dem Start des Rennens – wo unsere erste Crew schon auf unser Rennauto wartete.

07.09.17Erster Trupp reist nach Down Under

Unsere ersten sieben Mitglieder machten sich auf den Weg nach Down Under. Die Vorfreude war riesig! Für die Gruppe ging es von Brüssel über London und Manila nach Darwin. Nach einer solchen Reise sitzt der Jet Lag tief, aber schon am zweiten Tag wurde richtig durchgestartet.

Mit der Umgebung vertraut werden

Die erste Gruppe hat direkt angefangen wichtige Dinge zu organisieren. Dazu zählten die Unterkünfte, die Werkstatt aber auch Gespräche mit anderen Teams. Der Jet Lag war schnell vergessen und es wurde schon wieder hart an dem Projekt gearbeitet. Vor allem an der Fahrstrategie, denn unser Sonnenwagen war zu diesem Zeitpunkt noch nicht in Darwin.

Auto empfangen

Neben der Fahrstrategie war die Hauptaufgabe sowohl die Seefracht als auch die Luftfracht in Empfang zu nehmen. Das ist in Australien so eine Sache, denn die Vorschriften bei der Einfuhr von Gütern sind hart. So musste viel telefoniert und nachgefragt werden, bis wir letztendlich erfolgreich unsere komplette Seefracht und Luftfracht aus dem Zoll wiederhatten.

19.09.17Zweiter Trupp reist nach Down Under

Etwas weniger als zwei Wochen später machte sich der zweite 11-köpfige Trupp auf den Weg nach Australien. Wieder von Amsterdam über London und Manila nach Darwin. Das Team vor Ort wurde durch weitere Mitglieder vervollständigt und arbeitete nun unter Hochdruck, um unseren Huawei Sonnenwagen auf die australische Straße zu bringen. Ziel: Straßenzulassung in Australien.

Gepäck

Da wir noch viel Werkzeug, Equipment und Ersatzteile brauchten, als der Seecontainer schon unterwegs war, mussten diese Dinge anders nach Australien gebracht werden. Kurzerhand bekam jeder von uns einen extra Koffer an die Hand. So war jeder nun mit Handgepäck und zwei Koffern unterwegs.

Freizeit

Ein bisschen Freizeit durfte natürlich auch nicht zu kurz kommen. Die Truppe hat sich in Australien darum schon einen Tag Auszeit genommen und das Umland erforscht. In Aachen wurde parallel weiterhin hart gearbeitet. 😉

28.09.17Dritter Trupp reist nach Down Under

Immer weniger Mitglieder waren in Aachen, unserer Heimatstadt. Der dritte Trupp mit 12 Mitgliedern machte sich auf den Weg nach Australien. Wieder waren die Koffer voll, der Flug lang und Gesichter erschöpft aber glücklich bei der Ankunft in Australien.

Wir fahren

Die Straßenzulassung ist da und wir testen so viel es geht. Dazu stehen wir schon um 5 Uhr morgens auf, um den kompletten Tag nutzen zu können. Letzte Fehler werden behoben und an allen Ecken noch etwas verbessert. Insgesamt läuft es gut!

02.10.17Vierter Trupp reist nach Down Under

Unsere letzten acht Mitglieder haben sich auf den Weg gemacht und werden spätestens am Montag, den 02.10.2017, in Darwin ankommen. Sie vervollständigen das Team und wir sind endlich wieder komplett!

Verpflegung

Mitlerweile sind wir 38 Teammitglieder in Australien und die müssen versorgt werden. Frühstück, Mittagessen und Abendessen. Garnicht so leicht! Morgens gibt es meist Müsli, frisches Obst und Toast. Danach bekommt jeder Sandwiches für den Tag und abends wird nochmal für alle groß gekocht. Für die Organisation der Verpflegung haben wir ein eigenes Support-Team.

Letzte Vorbereitungen

Nun müssen die letzten Vorbereitungen bis zum Rennen getroffen werden. Es wird weiterhin unter Hochdruck gearbeitet und auch die ein oder andere Nachschicht geschoben. Wir haben nur ein Ziel, die Bridgestone World Solar Challenge! Die Uhr tickt, weniger als eine Woche bis Rennstart.

04.10.17Die Abnahme

Die temporäre Straßenzulassung für die ersten Tests in Australien haben wir schon. Für die Bridgestone World Solar Challenge gibt es allerdings noch eine weitere Abnahme, das sogenannte Scrutineering. Diese ist in zwei Abschnitte unterteilt, die statische und dynamische Abnahme. Wenn man beide erfüllt, ist man zur Challenge zugelassen.

Statische Abnahme

Hier wird das Auto im stehenden Zustand von einer Gruppe Offizieller untersucht. Dabei werden sehr genaue Blicke auf das Auto geworfen und entschieden, ob die Konstruktion den Straßenbedingungen in Australien standhält.

Dynamische Abnahme

Nun heißt es Bewegung. Unser Solarauto muss hier eine acht fahren, einen Slalomkurs bewältigen und einen Bremstest bestehen. Ein zu großer Wendekreis oder eine nicht funktionierende Bremse könnten hier schon das frühzeitige Aus bedeuten.

07.10.17Das Qualifying beginnt

Nun geht es in das Qualifying. Hier treten alle teilnehmenden Solarcar Teams auf dem Hidden Valley Racetrack gegeneinander an. Dabei wird entschieden, in welcher Reihenfolge gestartet wird. Entscheidend ist dabei die Rundenzeit. Strategie ist auch hier ein wichtiges Thema: Will man als erster starten oder reiht man sich absichtlich weiter hinten ein, um das Fahrzeug während des Qualifyings nicht zu gefährden.

08.10.17Das Rennen geht los!

Es geht los! Startschuss! Wir fahren los! Vor uns liegt ein 3022 km langes Rennen quer durch das australische Outback.

XX.10.17Die Zieleinfahrt

Die Zieleinfahrt ist in Adelaide. An der berühmten Adelaide Square Fontaine endet das Rennen mit einem Bad in eben diesem Brunnen. Eine erlösende Erfrischung nach anstrengend heißen Tagen im Outback.

XX.10.17Die Feier und danach?

Zu einem Rennen gehört selbstverständlich auch eine Feier. So auch bei der Bridgestone World Solar Challenge. Das lassen wir uns natürlich nicht entgehen. Egal wie das Rennen ausgeht.