World Solar Challenge 2019: Wolkig mit Aussicht auf Sandstürmen

World Solar Challenge 2019: Wolkig mit Aussicht auf Sandstürmen

Am Morgen starteten wir pünktlich in den dritten Renntag Richtung Alice Springs.

Getragen von purem Sonnenschein und klarem Himmel waren wir von Start an schneller unterwegs als erwartet. Mit einer  Durchschnittsgeschwindigkeit von ca. 95 km/h erreichten wir Alice Springs und daraufhin Kulgara. Somit haben wir bereits am dritten Tag mehr als die Hälfte der Strecke geschafft! Nach wiederholten Fehlern der Konkurrenz am Checkpoint konnten wir unseren Vorsprung ausbauen und auf die Top 3 aufschließen.

Nun bildete sich immer mehr ein Voraus fahrendes Trio, denen wir auf den Fersen waren.Während der Mittag von ausgezeichneten Wetterverhältnissen geprägt war, verschlechterten sich die Bedingungen zum Ende des Renntages hin zunehmend. Im Flachland kurz vor Coober Pedy zogen flächendeckende Wolken auf und einige Böhen auf. Diese hatte die Folge, dass wir zum einen nicht mehr so schnell unsere Batterie während der Fahrt aufladen konnten und der Fahrer gegen die zum Teil starken Seitenwinde ankämpfen musste.

Knapp 150km vor dem nächsten Checkpoint in Coober Pedy haben unser voraussichtlich vorletztes Camp vor Adelaide aufgeschlagen.
Nun bleibt nur zu hoffen, dass sich das schlechte Wetter morgen wieder bessert.